Wertvoll – Brot-und Biermarken aus Unterfranken

Ab dem 7. April dreht sich alles im Museum.Stadt.Miltenberg um eine fast vergessene Rechenhilfe. Diese wurde bis zur Einführung von elektronischen Registrierkassen genutzt. Gemeint sind Brot- und Biermarken aus Unterfranken. Dieses Zahlungsmittel kauften Kellnerinnen beispielsweise beim Wirt und wurden dann pro ausgeschenktem Bier an der Theke abgegeben. Die Abrechnung zwischen Wirt und Kellnerin erfolgte zu Dienstschluss. Es war ein Bargeldersatz und wirkungsvolles Mittel der Kundenbindung zugleich. Heute sind Bier- und Brotmarken aus unserem Alltag verschwunden. Sie gelten stattdessen als begehrte Sammelobjekte.
Die Sonderausstellung ist vom 7. April bis 11. Juni 2017 zu sehen.

(Öffnungszeiten: 1.April-1.Nov. Di-So 10.00-17.30 Uhr)







Gertrude Reum

Der viel zitierte Satz des Heraklit von Ephesos, „Alles ist im Flusse“, hat für die Arbeiten von Gertrude Reum im besonderen Maße Gültigkeit. Gerade in den hellen Räumen der Mildenburg kommen die Messingarbeiten der Künstlerin besonders gut zur Geltung. Der Skulpturenhof im Außenbereich wird um ein Kunstwerk von Gertrude Reum erweitert. Ein Kreuz wird an einer Südwand platziert, sodass es zur Mittagszeit in vollem Glanze strahlt.

Die Künstlerin wurde 1926 in Saarbrücken geboren. Noch während des Zweiten Weltkrieges begann sie ihre künstlerische Ausbildung bei Jacob Schug, anschließend studierte sie an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach.
Seit den 1970er Jahren heimste Gertrude Reum eine Vielzahl von renommierten Kunstpreisen ein. Sie ist mit Werken in öffentlichen wie auch in privaten Sammlungen vertreten, so in der Pfalzgalerie Kaiserslautern oder der Sammlung Würth. Vom 21. April bis 2. Juli 2017 können die Kunstwerke von Gertrude Reum  im Museum.Burg.Miltenberg betrachtet werden.

(Öffnungszeiten: 1.April- 1. Nov.: Di-Fr 13.00-17.30 Uhr /
    Sa-So 11.00-17.30 Uhr)








Advent im Museum.Stadt.Miltenberg – Eintritt frei

Sa, 10.12. 11.00-20.00 Uhr + So, 11.12. 11.00-19.00 Uhr

 

In den historischen Fachwerkgebäuden sowie im Museumshof bietet das Museum gemeinsam mit den Museumsfreunden ein vielfältiges Programm: das ganze Wochenende präsentieren verschiedene Kunsthandwerker ihre Arbeiten, darunter Ikonenmalerei, Handgewebtes, Elfenbeinschnitzerei, Seife, Kloster-, Filz- und Klöppelarbeiten, sowie Hutmoden.

Am Samstag, 10.12., sorgt ein Pfälzer Bläsersextett im Museumshof von 14.00-15.00 Uhr und 17.00-18.00 Uhr für weihnachtliche Stimmung. Hanne Jagfeld und Roman Doubravsky erzählen das Märchen „Der glückliche Prinz“ von Oscar Wilde, jeweils Sa + So um 16.00 Uhr. Für die kleinen Besucher gibt es eine weihnachtliche Bastelwerkstatt im Museumskeller, samstags von 13.00-18.00 Uhr und sonntags von 13.00-17.00 Uhr. Außerdem bietet das Museumsteam an beiden Tagen kostenlose Sonderführungen.

Für das leibliche Wohl sorgen die Museumsfreunde: Bei einem Glas heißem Apfelglühwein oder Kinderpunsch, einer hausgemachten Kürbissuppe oder einem über dem Feuer selbstgebackenem Stockbrot laden sie zum Verweilen ein.
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