Michael Morgner


Sonderausstellung im Museum.Burg.Miltenberg
28. Juli - 1. November 2011

Michael Morgner wurde 1942 in Chemnitz geboren. Nach seinem Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig kehrte er 1966 in seine Heimatstadt zurück. Seit 1977 gehörte Michael Morgner gemeinsam mit Thomas Ranft, Dagmar Ranft-Schinke, Gregor-Torsten Schade/Kozik und Carlfriedrich Claus zu den Gründungsmitgliedern der Künstlergruppe „CLARA MSOCH“. Während der DDR-Zeit konnte sich Morgner dem Kulturbetrieb des Systems entziehen, da er durch den Verkauf von Druckgrafik über die Kunsthandelsgalerie finanziell unabhängig war.

„Michael Morgner ist ein Künstler, der sich einmischt und dafür sorgt, dass seine Kunst nicht nur als Werk, sondern auch durch die Präsenz seiner Künstlerpersönlichkeit bemerkt wird. Auf diese Weise hat er zahlreiche, auch kunstferne Menschen für Kunst begeistert.“ (Ingrid Mössinger)









Kunst geht fremd

... und dreht ab

Auch in diesem Sommer gibt es in der unterfränkischen Kulturlandschaft wieder einen erfrischenden Perspektivenwechsel: Vierzehn Museen tauschen untereinander ihre Kunst.
Jeweils ein ausgewähltes Kunstwerk wird in ein anderes Haus ausgeliehen und begibt sich dadurch in einen neuen Kontext: Die Objekte präsentieren sich in fremdem und regionalem Umfeld, sie fügen sich in eine andere Ausstellungskomposition mit ein - oder irritieren dort ganz bewusst.

Im Museum.Stadt.Miltenberg befindet sich in diesem Jahr eine Konsolenuhr aus der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts aus dem Museum für Franken, Staatliches Museum für Kunst- und Kulturgeschichte in Würzburg.

Alle Informationen zu den 14 unterfränkischen Museen und ihre Öffnungszeiten auch online unter:
www.kunst-geht-fremd.de




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