„Verwandlungen – Barbara Schaper-Oeser“

Sonderausstellung im Museum Burg Miltenberg vom 12. April bis 30. Juni 2019

Ab 12. April zeigt das Museum Burg Miltenberg eine Sonderausstellung mit Werken der Würzburger Künstlerin Barbara Schaper-Oeser. Ein großer Teil ihrer Werke ist durch eine Schenkung in den Besitz des Museums gelangt. Für die Vermittlung war der emeritierte Domkapitular Dr. Jürgen Lenssen zuständig.

Die 1941 geborene Schaper-Oeser war zunächst in diversen Musikverlagen tätig, bevor sie sich als Notentypografin und Grafikdesignerin selbständig machte. Seit 1971 ist sie künstlerisch aktiv. Sie zeichnet sich insbesondere durch eine außergewöhnliche Wandlungsfähigkeit aus. In der Ausstellung werden von Blei-Plastiken über Stillleben und abstrakte Gemälde nahezu alle Bereiche der bildenden Kunst abgedeckt.

Durch zahlreiche Afrika-Aufenthalte findet sich in vielen Werken Schaper-Oesers, die selbst mit einem Tuareg verheiratet ist, ein nordafrikanischer Einfluss wieder. In diesem Zusammenhang werden auch die Kontraste der westlichen und afrikanischen Kultur betont.

 


"Miltenberg Maps - Meisterwerke der Kartografie"

Sonderausstellung im Museum Stadt Miltenberg vom 10. Mai bis 29. September

Vom Kupferstich zur digitalen Landkarte - das Museum Stadt Miltenberg widmet der Kartografie eine eigene Sonderausstellung. Erstmals werden Schätze aus der umfangreichen Sammlung zur Region gezeigt. Die älteste Karte aus dem Bestand, die Miltenberg und das „Franckenlant“ zeigt, ist aus dem 16. Jahrhundert.
Angefangen von der Vermessung und Herstellung von Karten greift die Ausstellung weitere Aspekte auf. Über ihren praktischen Nutzen als Wegweiser hinaus, kann man in Karten auch kulturhistorische Entwicklungen „lesen“, z. B. historische Prozesse, wie die wechselnde territoriale Zugehörigkeit Miltenbergs. Besonders die Zeit zwischen 1803 und 1816, Miltenbergs "Umwege" nach Bayern, ist in der Ausstellung anhand von mehreren Karten nachvollziehbar.

Ein besonderer Fokus liegt auf der künstlerischen Ausführung der Druckwerke: sie sind häufig kleine Kunstwerke, aufwendig koloriert und beispielsweise mit Stadtsilhouetten versehen.

Ein Großteil des Kartenbestandes ist auf die großzügige Förderung des Fördervereins Museum der Stadt Miltenberg e.V. zurückzuführen. Dessen Vorsitzender, Dr. Ernst Spindler, kuratierte die Sonderausstellung zusammen mit dem Museumsteam.

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