Kunst geht fremd

... und sieht rot


Auch in diesem Sommer gibt es in der unterfränkischen Kulturlandschaft wieder einen erfrischenden Perspektivwechsel: Zum achten Mal tauschen vierzehn Museen ihre Kunst: Vom 24. Juli bis 4. November gehen jeweils ausgewählte Kusntwerke in ein anderes Haus und begeben sich so in einen neuen Kontext. Die Objekte präsentieren sich in fremdem und regionalem Umfeld, sie fügen sich in eine andere Ausstellungskomposition mit ein - oder irritieren dort ganz bewusst.

Der Tausch verläuft dabei nicht starr bilateral, sondern er spinnt seine musischen Fäden quer durch den Bezirk Unterfranken. Das gewährt nicht nur einen ganz neuen Blick auf Ausstellung und Kunst, sondern kreiert auch ein heterogenes, lebendiges Netzwerk, von dem Besucher und Kulturschaffende vor Ort profitieren.

... und sieht rot!

In der diesjährigen Aktion "Kunst geht fremd" sehen die Museen rot. Aber haben Sie keine Angst: Niemand verliert vor Wut die Beherrschung. Es geschieht im besten Sinne. Die "Fremdgänger" sind ein Sinnbild dieser Farbe, die häufig für Agression und Zorn, aber eben auch für das Leben, die Leidenschaft und die Liebe steht.



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