Galerie
In den obersten Stockwerken der beiden 2006 renovierten und dem Museum eingegliederten Gebäude Nr. 173 und 175 befindet sich die Galerie des Museums.
Die im wahrsten Sinne des Wortes malerische Altstadt Miltenbergs und hier besonders der historische Marktplatz, das Schnatterloch, erfreute sich schon im 19. Jahrundert großer Beliebtheit - nicht nur bei einheimischen Künstlern. Hervorzuheben sind Bilder des badischen Landschaftsmalers Karl Weysser, der in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts im Stile Spitzwegs sehr detailliert Gebäude und Szenen aus Miltenberg dargestellt hat. Der Amorbacher Künstler Oskar Martin hat sich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts Miltenberger Ansichten zum Thema gewählt.


Neben dem in Miltenberg geborenen Philipp Wirth, dem ein Raum in der Daueraustellung gewidmet ist, haben sich viele Künstler das romantische Miltenberg als Wohnort gewählt und hier gearbeitet beziehungs- weise ihren Lebensabend verbracht. In der Galerie ist das Werk von Jakob Fischer-Rhein, der im 2. Weltkrieg nach Miltenberg kam, vertreten. Hannes Liederley ein bekannter Maler von Jagd- und Tiermotiven lebte hier bis in 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Besonders stolz ist das Museum auf den Besitz einiger Bilder des Malers Rudolf Hirth - du Frênes, der dem engeren Leibl-Kreis in München angehörte.
Alle genannten Künstler erhielten ihre künstlerische Ausbildung an so bekannten deutschen Kunst- akademien wie Karlsruhe, Dresden, Düsseldorf und München.
   

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