Nach Aufgabe des Limes in der Mitte des 3. Jahrhunderts sie- delte auf dem ehemals römischen Kastellareal eine kleine Bevölke- rungsgruppe. Im 12. Jahrhundert erfolgte die Gründung des pfalzgräflichen "Oppi- dum Walehusen", das 1238/ 40 der Mainzer Erzbischof Siegfried III. zugunsten seiner eige- nen Stadtgründung zerstören ließ. Diese Siedlungskontinuität von der Römerzeit übers Früh- bis zum Hochmittelalter belegt u. a.  die Wiederver- wendung römischer Ar- chitekturteile.
1237 erstmals urkund- lich erwähnt, nahm die an einer wichtigen Handelsstraße gelege- ne Stadt Miltenberg einen raschen Auf- schwung und erreichte im 14. und 15. Jahr- hundert den Zenit ihrer wirtschaftlichen und künstlerischen Blüte. Ausdruck dafür sind die Kunstwerke aus der Werkstatt des Meisters der sogenannten Drei- königsgruppe:  Schöne Madonna, Wappenrelief und Münzmännlein. 

 

Miltenberg entsteht






 


Schöne Madonna, um 1390

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