Leichte Sprache

Unsere Workshops sind durch ihre gestaffelte Struktur und die individuelle, zielgruppenspezifische Gestaltbarkeit des jeweiligen Angebots für Kinder- und Jugendgruppen sowie Schulklassen aller Altersstufen geeignet. Die Gesamtdauer beträgt beträgt zwischen 90 und 120 Minuten.


MUSEUM STADT

RÖMER IN MILTENBERG (ab 8 Jahre)

Die Römer schlossen etwa um 155 n. Chr. den Limes beim heutigen Miltenberg an den Main an. Die folgenden 100 Jahre war der „nasse Limes“ ein wichtiger Verteidigungspunkt des Römischen Reichs. Zwei ergrabene Kastelle zeugen davon. Einige Funde aus der Zeit sind im Museum Stadt Miltenberg ausgestellt. Wie die Römer in „Germania superior“ gelebt haben, ihre Freizeit und Alltag gestalteten, wird im Rundgang durch die Abteilung erarbeitet. In der Aktivführung wird über die Kleidung der Römer gesprochen, gemeinsam eine Toga angelegt, ein Kettenhemd und das Schuhwerk der Römer genauer betrachtet. Auch das Badewesen mit Thermen und der Alltag der Römer spielen eine Rolle. Die Götterwelt der Römer wird über ein Zuordnungsspiel erarbeitet. Auch das Kastell (als Modell vorhanden) und das Leben der Soldaten werden behandelt.
Im praktischen Teil können die Teilnehmer das Schreiben von römischen Zahlen auf Wachstäfelchen ausprobieren. Da Spiele bei den Römern sehr beliebt waren, können ein römisches Rundmühlespiel und römische Kinderspiele ausprobieren werden. Außerdem können sich die Teilnehmer Murmeln und Würfel aus Ton herstellen und ein Rundmühlespiel aus Karton. Filigranes Arbeiten erfordert das Herstellen von römischem Perlenschmuck.
Teilnahme: regulär max. 25 Personen, 2 Gruppen parallel möglich.

Schreibstube (ab 8 Jahre)

Etwas über das Leben im Mittelalter können die Schüler bei einer Dialogführung durch das Museum Stadt Miltenberg erfahren. Bei dem Rundgang durch die historischen Stadthäuser werden die Entwicklung der Schrift und Buchstaben erläutert, verschiedene historische Schriftstücke und das Material angeschaut. Wie hat sich die Schrift entwickelt, welche Schreibutensilien wurden früher benutzt und welche Berufe waren früher für Bücher, Briefe und die Verbreitung von Nachrichten zuständig? Auch wird versucht, einige Zeilen alter Schriften zu lesen z. B. (Kursivschrift aus dem 17. Jahrhundert oder Kräuterbücher aus der Frühen Neuzeit). Aber sogar vor nur 100 Jahren war die Handschrift ganz anders – mit Griffel auf Schiefer kann die Sütterlinschrift der Urgroßeltern ausprobiert werden.
Teilnahme: regulär max. 25 Personen, 2 Gruppen parallel möglich.

Ludos Liberorum. Kinderspiele aus dem Alten Rom selbst basteln (9 - 13 Jahre)

Möglichst mit den Mitteln der damaligen Zeit in der Regierungsperiode des Kaisers Augustus erstellen Kinder in Einzelarbeit oder Kleingruppen verschiedene Spiele, wie sie von ihren Altersgenossen vor 2.000 Jahren selbst hergestellt und gespielt wurden.
Dadurch werden nicht nur einfache handwerkliche Tätigkeiten trainiert, sondern den Kindern auch ermuntert, bekannte Spiele zu modifizieren bzw. neue zu erfinden.

Torwächter

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MUSEUM BURG

Schreibstube (ab 8 Jahre)

Die Mildenburg wurde vor ca. 800 Jahren erbaut und war lange Sitz der Vertreter des Erzbischofs von Mainz. Im theoretischen Teil werden bei einem Rundgang über das Burggelände und im Gebäude allgemein das Leben im Mittelalter vermittelt und in dem Zusammenhang die Entwicklung der Schrift und Buchstaben erläutert. Wie sah das Leben auf der Burg aus, wer konnte überhaupt schreiben? Wie hat sich die Schrift entwickelt, welche Schreibutensilien wurden früher benutzt und welche Berufe waren früher für Bücher, Briefe und die Verbreitung von Nachrichten zuständig? Warum waren die Bücher im Mittelalter so teuer?
Mit Gänsekielen und Tinte kann im praktischen Teil ein eigenes Schriftstück hergestellt werden. Ein Minnegesang in alter Schrift soll kopiert werden. Dabei kann auch ein filigran gestaltetes Kapitälchen erstellt und verziert werden.
Teilnahme: regulär max. 25 Personen, 2 Gruppen parallel möglich.

LEBEN AUF DER BURG - WAPPEN MALEN (ab 6 Jahre)

Wie das Leben im Mittelalter auf der Mildenburg war, wie die Burg sich verändert hat und was der Bergfried für eine wichtige Bedeutung hatte, wird in einem Rundgang über das Gelände und im Burggebäude besprochen. Dabei wird auch der 28 Meter hohe Bergfried bestiegen und der Wehrgang begangen. Zu sehen sind unter anderem das Angstloch, die Wohnung des Türmers und der Rittersaal. Mithilfe von Rätseln und Arbeitsblättern wird das Ritterleben und Leben von Kindern im Mittelalter erarbeitet. Gemeinsam werden die verschiedenen Wappen, die sich auf der Burg befinden, angeschaut und die Bestandteile wie Tiere und Farben besprochen. Wozu wurden Wappen getragen und was bedeuten sie?
Nach der Führung dürfen die Teilnehmer ihr eigenes Wappen gestalten und dies auf ein Schild aus Holz malen. Mit Hilfe von Schablonen können sie sich ein Wappentier auswählen, die Farben bestimmen und den Schild im Anschluss mit nach Hause nehmen.
Teilnahme: regulär max. 25 Personen, 2 Gruppen parallel möglich.

MODERNE KUNST - MODERNE WELT (ab 10 Jahre)

Welcher Eindruck entsteht durch das Zusammenspiel von Malweise, Farbe und Form? Was möchten uns die Künstler mitteilen? Wo gibt es Anknüpfungspunkte zur Lebenswelt der Schüler? Diese und noch viele weitere Fragen klärt der interaktive Rundgang „Moderne Kunst – Moderne Welt“. Anhand drei ausgewählter Gemälde von Susanna Storch, Markus Fräger und Janos Schaab begeben sich die Schüler nach einer Einführung in die Burggeschichte auf eine Entdeckungstour im Kunstmuseum. Die dialogische Führung bezieht durch Rückfragen und Impulse die Schüler aktiv ein. Gleichzeitig spannt sie einen Bogen zu Themen aus dem Alltag der Schüler, wie Freundschaft, Zuwendung, Entscheidung.
In kleinen Gruppen untersuchen sie die Kunst im Gemälde „Emmaus“ von Fräger. In einer abschließenden Praxiseinheit werden die Schüler selbst malerisch aktiv und können entweder ein eigenes Bild zum Thema „Freizeitgestaltung mit Freunden“ malen oder eine Ausmalvorlage zu den Gemälden vervollständigen.
Teilnahme: regulär max. 25 Personen, 2 Gruppen parallel möglich.

Meditatives Malen (für Erwachsene)

Im Berufsleben sind Multitasking und häufige Unterbrechungen an der Tagesordnung. Erfahren Sie in diesem Workshop, wie entspannend es sein kann, sich ohne Ablenkung nur auf eine einzelne Sache zu konzentrieren. Vielleicht kommen Sie beim Malen sogar in einen „Flow“?
Hinweis: Eine Vermittlung von Mal- oder Zeichentechniken erfolgt nicht.

Turmwächter

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Kontakt

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09371 - 66 85 04
verwaltung@museen-miltenberg.de

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